So steigerst Du den Gewinn für Deine Physiotherapie-Praxis

NOVEMBER 21, 2020
Waldemar Pautow

Als Praxis-Inhaber steht man sehr oft vor dem Problem, dass man 40-50 Stunden am Patient arbeitet und am Ende des Monats ist nicht der gewünschte Betrag über, den man sich eigentlich verdient hat. Ich möchte diesen Beitrag hier nutzen, um Dir als Inhaber den ein oder anderen Lösungsvorschlag mit an die Hand zu geben, sodass Du aus diesem Hamsterrad ausbrechen kannst.

Steigerung des Patientenwertes = mehr Gewinn für Deine Physiotherapie-Praxis

Viele meiner Kunden haben am Anfang mit dem Begriff Patientenwert nichts anfangen können - daher keine Sorge, Du bist nicht allein, falls Du davon noch nichts gehört hast. Um Dir den Begriff etwas näher zu bringen, möchte ich mit einem Beispiel anfangen.

Ein Patient kommt aus einem bestimmten Grund zu Dir in die Praxis, z.B. Rückenschmerzen und hat dabei eine Verordnung seines Arztes für 6x Krankengymnastik. Dies bedeutet, dass der Patient Dir einen Wert in Form der 6x Krankengymnastik einbringt. Durch dieses Rezept bist Du also ziemlich fix, was die Behandlung und letztlich die Abrechnung angeht. Sprich Dein Patientenwert in diesem Beispiel ist zunächst erst einmal fest vorgegeben.

Wie also nun diesen Patientenwert steigern, wirst Du Dir sicherlich denken? Viele Praxen stehen eben zunächst vor dem Problem, dass der Anteil an GKV-Patienten sehr hoch ist und auf der anderen Seite sehr wenige Privatpatienten bzw. Selbstzahler-Leistungen der Fall sind. Man ist als Praxis-Inhaber sozusagen gefangen im System. Die Lösung liegt daher auf der Hand: Erhöhung des Selbstzahler-Anteils.

Gelingt es mir als Praxis-Inhaber diesen Anteil signifikant zu erhöhen, so habe ich den gleichen Umsatz bei weniger Patienten. Sprich mir gelingt es nun also mein Arbeitspensum Step by Step zu reduzieren, ohne dass ich mit meiner Physiotherapie-Praxis Umsatzeinbußen hinnehmen muss. Oder auf der anderen Seite habe ich mehr Umsatz und letztlich mehr Gewinn bei gleichem Workload.

Um nun eben diesen Schritt aus dem Hamsterrad zu machen ist es wichtig, dass Du Dich als Praxis-Inhaber einmal hinsetzt und Deine Patientenstruktur aufbrichst. Sprich konkret einmal zu Papier bringst wieviel Prozent GKV, wieviel Prozent PKV und wie viel Prozent Selbstzahler Du tatsächlich in Deiner Praxis hast. Ist der Anteil an GKV höher als 90 Prozent, so bist Du tatsächlich im System gefangen. Dein Gewinn ist bezogen auf die Leistungen, die Du und Dein Team ausführen einfach zu gering.

Wie kannst Du nun den Anteil an Selbstzahlern erhöhen? Es ist wichtig, dass Du Dich als Inhaber Deiner Physiotherapie-Praxis damit beschäftigst, welche Behandlungen bzw. Angebote Du sinnvoll in die Praxis integrieren kannst. Sprich gibt es Optionen, die den Erfolg einer Therapie unterstützen, sodass z.B. der Patient schneller wieder seinem Hobby nachgehen kann. Wenn Du Dein Behandlungsangebot entsprechend mit dem Fokus auf Selbstzahlerleistungen strukturiert hast, dann kannst Du dieses Deinen Patienten ergänzend anbieten. Der Patient ist nun nicht nur für eine GKV-Verordnung bei Dir, sondern z.B. für einen Rückenkurs. Der Patientenwert wird also dadurch gesteigert und letztlich auch Dein Gewinn.

Wie Du solche Kurse oder Angebote erfolgreich in den Praxis-Alltag integrieren kannst, diese auch entsprechend bewirbst und Deine Therapeuten dazu bringst, diese auch zu empfehlen, das kannst Du in weiteren Artikeln meines Blogs erfahren. Oder Du vereinbarst direkt ein kostenloses Gespräch mit mir, wo ich Dir einen ersten Input dazu liefern kann.

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